⚖️ Gerichte & Recht·· Ereignis vom 15. Oktober 2026

Indien: Supreme Court weist Überprüfungsantrag von Junglee Games ab

Indiens Oberstes Gericht hat Überprüfungsanträge gegen sein Urteil zu Online-Gaming-Verboten in Tamil Nadu und Karnataka zurückgewiesen. Junglee Games gehört zu Flutter.

Anträge ohne mündliche Verhandlung abgewiesen

Der Supreme Court of India hat einen Antrag von Junglee Games auf Überprüfung eines Grundsatzurteils zurückgewiesen. Das Urteil bestätigt die Befugnis von Bundesstaaten, Echtgeld-Gaming zu verbieten, wie NEXT.io am 27. Oktober berichtete. Laut MediaNama betraf das Verfahren zehn Überprüfungsanträge, angeführt von Junglee Games. Das Gericht habe erklärt, es finde keinen Grund für die Anträge, sie seien abgewiesen.

Nach Angaben von ASEAN Gaming unter Berufung auf MediaNama wiesen die Richter J.B. Pardiwala und R. Mahadevan die Anträge am 15. Oktober ohne Anhörung in öffentlicher Sitzung ab. Eine sogenannte Curative Petition bleibt demnach möglich, ist aber ein Ausnahmeverfahren mit hoher Hürde.

Hintergrund: Landesverbote und Bundesgesetz

Mit dem früheren Urteil hob das Gericht laut MediaNama Entscheidungen der High Courts von Madras und Karnataka auf, die die jeweiligen Landesverbote gekippt hatten. NEXT.io zufolge bleiben damit Beschränkungen für Echtgeld-Geschicklichkeitsspiele auf Landesebene bestehen.

Zusätzlich gilt laut MediaNama das Bundesgesetz Promotion and Regulation of Online Gaming Act, 2025, das ein landesweites Verbot von Online-Geldspielen vorsieht. Dessen Bestimmungen traten am 1. Mai 2026 in Kraft; das Gesetz selbst wird vor dem Supreme Court angefochten.

Quellen

  1. India's Supreme Court rejects Flutter bid to overturn gaming rulingNEXT.io
  2. Supreme Court upholds TN, Karnataka gaming bans; Junglee plea rejectedMediaNama
  3. India’s Supreme Court rejects review of state online gaming bansASEAN Gaming
  4. Supreme Court dismisses review petitions challenging its Junglee Games rulingg2g.news

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